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Hans Christian Andersens Märchen DIE SCHNEEKÖNIGIN erzählt die Geschichte vom kleinen Kay und seiner besten Freundin Gerda. Als ein Splitter des zerborstenen Teufelsspiegels Kay in Auge und Herz trifft, beginnt er zu hassen, was er bislang geliebt hat. Sein Denken erstarrt, seine Phantasie erlahmt, sogar seine Zuneigung zu der kleinen Spielgefährtin Gerda erlischt. Zuletzt ist sein Herz nur noch ein Klumpen Eis. Da entführt ihn die Schneekönigin in ihren Eispalast. Nur die Liebe zur kleinen Gerda kann ihn jetzt noch retten. Gerda macht sich auf den Weg Richtung Norden, bis sie schließlich den Palast der Schneekönigin erreicht. Doch Kay erkennt sie zunächst nicht wieder, bis die beiden Kinder gemeinsam ein schwieriges Rätsel lösen. Elmar Gehlen hat, basierend auf Andersens Märchen, ein originelles und phantasiereiches Libretto verfaßt. Eingebettet in die Dramaturgie der vier Jahreszeiten, läßt Gehlen mit viel Gespür für Humor und Situationskomik die kleine Gerda immer wieder in Dialoge mit den Naturgewalten treten, die ihr schließlich den Weg zu ihrem Freund Kay weisen. Gerda trifft auf hilfsbereite Wolken und Blumen, auf eine alte Frau, die sich vor lauter Einsamkeit mit sich selbst unterhält, und wird beständig von dem witzigen und ewig streitenden Rabenduo Schnipp und Schnapp begleitet. Die Musik für Chor und Orchester, die Andersens SCHNEEKÖNIGIN zu einer dreiaktigen Märchenoper für Kinder werden läßt, hat der Komponist Theo Ross geschrieben. Mit dem Auftragswerk zur Erstellung der Märchenoper DIE SCHNEEKÖNIGIN setzt das Nationaltheater Weimar die erfolgreiche und kreative Zusammenarbeit mit Elmar Gehlen fort; dessen Andersen-Bearbeitung von DIE CHINESISCHE NACHTIGALL sorgte bereits im vergangenen Jahr für eine begeisternde Weimarer Märchenproduktion.

Autor

Elmar Gehlen

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