Inhalt

Der 19-jährige homosexuelle Martin, komplexbehaftet und in seiner Identität bis zur Unkenntlichkeit verformt, versucht verzweifelt, seinen Traum von privater Normalität zu verwirklichen. Nur durch die Spaltung seiner Persönlichkeit kann er das dauernde Wechselbad zwischen Erniedrigung und Schuldgefühl ertragen – bis hin zur finalen Katastrophe. Jupiter ist die bestürzende und verstörende Geschichte eines Mißbrauchten. Kunstvoll in der Sprache und scheinbar heiter läßt Jonigk den Ich-Erzähler berichten, wie er immer wieder von anderen benutzt wird. Innenansichten eines Gedemütigten.

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Autor

Thomas Jonigk

Thomas Jonigk (Foto: T+T Fotografie) wurde 1966 in Eckernförde geboren. Er studierte Mediävistik, Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Theaterwissenschaft an der Freien ...