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Eine Gruppe westlicher Reisender wird von islamistischen Rebellen in einem namentlich nicht genannten afrikanischen Land gefangen genommen und ohne Nahrung eingesperrt – für Wochen.

Ihre einzige Überlebenschance besteht darin, sich gegenseitig zu essen. Wer wird das erste Opfer der Gruppe? Es entspinnt sich ein Überlebenskampf, der im Kleinen große politische Fragen spiegelt…

Mpumelelo Paul Grootboom, einer der interessantesten Theatermacher Afrikas, bringt seine Gegenwartsstoffe mit Vorliebe in einen spannungsvollen Bezug zu Werken der europäischen Literatur. So weiten sich tagesaktuelle Probleme zu Parabeln aus und grundlegendere Fragen und Themen werden sichtbar.

"Grootboom findet Bilder, die das ganze Spektrum des Lebens abbilden (...) Denn vor allem ist dieses grandiose Kammerspiel (...) eine Abrechnung mit dem latenten Rassismus (...) raffiniert ist das Stück des südafrikanischen Autors (...), der mit diesem Monolog ein ebenso kluges wie gewitztes Debüt auf einer europäischen Bühne gibt. (...) Ein kraftvoller Theaterabend, ein begeistertes Premierenpublikum". (Luxemburger Wort - 12.6.17)

"Grootbooms Text lässt den Zuschauer keine Sekunde los. Dieser zappelt an ihm wie ein Fisch an einem Haken. Er ist Sätzen ausgeliefert, die einen wie Faustschläge in die Nieren treffen." (Tagblatt - Luxemburg, 15.6.17)

"...eine starke, mitreißende Performance, die das Ausmaß (un)menschlicher Grenzüberschreitungen deutlich macht". (d'Letzebuerger Land - Luxemburg, 16.6.17)

Autor

Mpumelelo Paul Grootboom

Mpumelelo Paul Grootboom ist ein südafrikanischer Autor und Regisseur, der sowohl für das Theater als auch das Fernsehen arbeitet. Seine ersten Erfolge als professioneller Theatermacher hatte er im Jahre 2005, als er ...