Inhalt

Zwei Schauspielerinnen: festgefroren auf dünnem Eis. Ein paar Enten in der Nähe. Friedliche Stimmung. Da draußen: eine unsichtbare Bedrohung, die ihr normales Theaterleben beendet hat. Im Face-Time-Call: der Regisseur an einem Flughafen, mit einer Idee für ein neues Stück. Seine Laune – trotz allem: euphorisch. Die der Schauspielerinnen: erschöpft.

In ihrem Gespräch stellen sie nicht nur die Frage, wie Theater nach der Pandemie funktionieren kann, sondern auch, wie in der gewachsenen sozialen Distanz überhaupt Gefühle von Nähe und Kontakt geschaffen werden können. Ein zum Scheitern verurteiltes Vorhaben Und was braucht es, um sich von diesem kulturellen Einschnitt zu erholen? Ist das überhaupt möglich, oder muss alles bisher Dagewesene weichen, um diesen neuen Erfahrungen Platz zu machen? Ist Kim Kardashian, die zu ihrem 40. Geburstag auf eine private Insel zu einer mehrtägigen Feier einlud, die Lösung? Die eingeladenen Gäste – genau 30 – hatten vorher strenge Auflagen. Sie mussten sich zwei Wochen lang isolieren. Nur mit negativen Covid-Tests war es ihnen erlaubt die Boeing zu besteigen, die sie auf Kims kleine Insel im Pazifik flog. Ziel war es, so Kim, zu feiern „wie früher“. Muss man das Theater auf Kims Insel bringen, um es dort in aller Freiheit neu zu errichten?

HOFFNUNG / KIM KARDASHIAN ist ein Stück über das Theater und diese Insel – und ihre jeweiligen (Un-)Möglichkeiten. Es ist ein Stück über den Unwillen zu sterben und den Willen wieder zu leben wie früher – also in der Zukunft. HOFFNUNG / KIM KARDASHIAN ist ein Stück als „Work in Progress“, das zur Weiterentwicklung aufruft.

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Autor

Lars Werner

Lars Werner wurde 1988 in Dresden geboren. Von 2010 - 2016 studierte er Medienkunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, 2012-2013 sculpture am Camberwell College in London. Von 2009 - 2013 war er ...