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Stephanie Liebermann hat als Geigerin Karriere gemacht, als das Schicksal zuschlägt: Multiple Sklerose zwingt sie von den Konzertpodien in den Rollstuhl. In den Sitzungen bei ihrem Psychiater Dr. Feldmann, bei dem sie auf Wunsch ihres Mannes Hilfe für ihre seelische Schieflage sucht, muss sie im „Duett“ mit dem Arzt mehr über sich erfahren, als sie eigentlich möchte. In sechs Sitzungen wird ein an sich erfolgreiches aber auch kaputtes Leben aufgerollt.
Dass es in diesem Stück nicht nur tieftraurig, sondern auch komisch, zornig, heiter – kurzum menschlich zugeht, hat dem Autor Kempinski viel Lob und den Schauspielern durch die Gratwanderung zwischen Boulevard und Tragödie wunderbare Rollen beschert.

„Dies ist ein Stück für jemanden, der den Sinn des Lebens nicht mehr erkennt und nach Gründen sucht, die ihn erklären.“ Tom Kempinski

Tom Kempinski, der Enkel des Berliner Hotelbesitzers Kempinski, arbeitete elf Jahre lang als Film- und Theaterschauspieler, bevor er sich als Autor von Theaterstücken etablierte.

Bei der Uraufführung spielte Francis de la Tour, Kempinskis Frau, die weibliche Hauptrolle. Das Stück wurde mit dem Critics Award als bestes Stück des Jahres 1980 ausgezeichnet.

Autor

Tom Kempinski

(Es liegen keine biografischen Angaben zu dieser Autorin/diesem Autor vor. Bitte wenden Sie sich telefonisch oder per E-Mail an den Verlag - wir geben Ihnen gerne Auskunft.)