Inhalt

Friedrich Roland, ca. 40, ist Schauspieler. Während er gerade eine Schlinge knüpft, um sich aufzuhängen, erzählt er von seiner Karriere. Er hasst alle, die mit dem Theater zu tun haben, die Schauspieler, die Regisseure, die Dramaturgen und die Intendanten. Am schlimmsten ist sein jetziger Intendant, der ihn zum Ende der Spielzeit entlassen will.
Hauptteil des Monologs ist der Bericht über Rolands Hauptrolle als Hamlet. Ziemlich komisch, weil in neudeutscher Fassung: "Leben oder nich leben …" Roland wurde in der Kritik nicht erwähnt - was schon ziemlich schwierig ist, wenn man den Hamlet spielt. Kurz bevor er nun seinem tragikomischen Dasein ein Ende machen will, schaltet sich sein Anrufbeantworter ein: die Proben für den nächsten Tag fallen aus, der Intendant ist ermordet worden. Roland ruft den Dramaturgen an, den er im Verdacht hat, und gratuliert ihm. Der kommt zu Roland, weil er ihn für die ganz großen Rollen verpflichten will. Aber der Dramaturg hat nicht nur den Intendanten umgebracht, offensichtlich ist er wahnsinnig, und nun soll Roland dran glauben …

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Autor

Engelbert Brunn

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