Aufführungsrechte

Konditionen für nicht dem VDB angeschlossene Bühnen

Allgemeine Urheberbestimmungen

Jede Aufführung eines Stückes aus unserem Verlag ist genehmigungspflichtig.

Als Verlag ist es unsere Pflicht, das Werk der AutorInnen, ÜbersetzerInnen und BearbeiterInnen zu schützen und zu wahren, daher sind unangemeldete Aufführungen von eigenen Übersetzungen, Dramatisierungen und Bearbeitungen nicht gestattet. Daher muss immer mit dem Verlag eine verbindliche Absprache getroffen werden. Urheberrechtlich geschützte Texte sind stets tantiemen- und vertragspflichtig. Die Gebühren fallen auch im Falle von nicht-kommerziellen Veranstaltungen an.

Aufführungsrechte

Um zu prüfen, ob wir Ihnen für den gewünschten Text die Aufführungsrechte erteilen können, bitten wir Sie, die auf dem Antragsformular aufgelistete Fragen zu beantworten.

Die Lizenznehmer verpflichten sich dazu, mindestens sechs Wochen vor der geplanten Veranstaltung den Verlag schriftlich von der Aufführungsabsicht zu unterrichten. Im Falle von einer verspäteten oder versäumten Anmeldung kann eine zusätzliche Bearbeitungsgebühr erhoben werden. Rückerstattung bereits geleisteter Zahlungen können im Falle eines Aufführungsausfalls nicht zurückerstattet werden.

Konditionen, Aufführungsgebühren und Aufführungsmaterialkosten

Urheberrechtlich geschützte Werke sind tantiemenpflichtig. Der Urheberanteil beträgt mindestens 10% der eingehenden Roheinnahmen bzw. des Honorars (falls höher). Unter der Roheinnahme ist die vom Veranstalter erzielte Gesamteinnahme der jeweiligen Vorstellung zu verstehen, d.h. die Summe der Einnahmen vor Abzug von Abgaben wie Miete, Ticketservice etc.. Bei einer geringen Aufführungsanzahl wird die Tantieme vorab pauschal erhoben und in Rechnung gestellt. Bei musikalisch-dramatischen Werken wird in der Regel eine Tantieme von 12%-15% der eingehenden Roheinnahmen erhoben, zusätzlich zu den anfallenden Musikmaterialleihgebühren. Auf die Urhebervergütung wird Künstlersozialabgabe (KSA) sowie Mehrwertsteuer in gesetzlicher Höhe fällig.

Mit Vertragsabschluss verpflichtet sich die Bühne zur Abnahme eines Rollenbuchsatzes (Anzahl der Sprechrollen plus 2).

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