Inhalt

Lucien, Angestellter bei Lafayette, und seine junge Frau Yvonne streiten sich tief in der Nacht, weil er zu spät von einem Künstlerball nach Hause gekommen ist. Die Szene, die sie ihm macht, obwohl sie doch eigentlich nur schlafen will, hängt sich an der Beurteilung ihrer Brüste durch Lucien auf: Er hat nämlich auf eben jenem Künstlerball die Darbietung einer Nackten gesehen, deren Brüste er über alle Maßen lobt. Die kritische Schau auf seine Frau, zu der sie ihn zwingt, ergibt (natürlich durch einige bösartige Auslassungen ihrerseits) das Urteil "breit und eckig!" Das kann sie nicht auf sich sitzen lassen und holt zum Vergleich das Dienstmädchen Annette aus dem Bett. Und zwar aus dem gemeinsamen Ehebett - weil sie ja nicht allein schlafen kann. Der Streit wird ins Grotesk-Tragische verlagert, als ein Diener den Tod der Mutter der Frau des Hauses meldet. Panik bricht aus, Yvonne wird ohnmächtig.
Lucien, ganz Mann, schickt schon mal Annette los, um zwei Gläubigern die Begleichung lange fälliger Rechnungen anzukündigen. Das Geld der toten Schwiegermutter machts möglich. Als der Diener dann die genaue Schilderung
des Todes beginnt - und dabei erwähnt, dass Madame mit Monsieur wie an jedem Abend ins Bett ging - und Yvonne und Lucien feststellen, dass Yvonnes Mutter Witwe ist - wird klar, dass der Diener Joseph sich schlicht und ergreifend in der Tür geirrt hat.
Nachdem der erste Schreck überwunden ist, geht es dann wieder um das Prädikat "breit und eckig".

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Autor

Georges Feydeau

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