Inhalt

William Shakespeares Werke beleuchten den Menschen mit seinen Empfindungen und Affekten, mit seinem Flug zum Himmel und der Hingabe an höllisches Tun, mit seiner Melancholie und seinem unbeschwerten Lachen. 1.222 Gestalten erschuf der Dichter und Dramatiker auf seiner inneren Theater-Kopfbühne.

Wohl kaum jemand im deutschsprachigen Raum hat sich so intensiv mit Shakespeares Werk und Sprache auseinander gesetzt wie Frank Günther. Zum 400. Todesjahr des Poeten hat er mit diesem Hintergrundwissen eine Collage aus Zitaten, Monologen und Szenenausschnitten zusammengestellt, die das rätselhafte, zwiespältige Wesen Mensch bei Shakespeare umkreist.

Es handelt sich um Texte unterschiedlichster Shakespeare-Stücke. Es geht um das Shakespeare-Thema der extremen Leidenschaften – Liebe, Krieg und Mord. Der Abend spielt in Shakespeares Kopf. Die Texte kommunizieren thematisch miteinander, widersprechen sich kontrastreich und geben somit den Blick frei auf Besonderheiten in Sprache und Figuren in den bekannten und weniger bekannten Texten. Eine Einladung zum Spiel.

Bei der Uraufführung wurden die Spieler begleitet von Renaissancemusik der Hamburger Ratsmusiker auf Geige, Laute und Viola Di Gamba.

Autor

Frank Günther

Frank Günther studierte Anglistik, Germanistik und Theatergeschichte in Mainz und Bochum und war dann als Regisseur an mehreren Theatern tätig, bevor er in den 1970er Jahren das „übersetzerische ...