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Ein geistig verwirrter Marokkaner hat in einem andalusischen Supermarkt eine Frau erstochen. Seitdem machen junge Extremisten Jagd auf illegale Einwanderer. Auf den Gemüseplantagen werden Brände gelegt, um die dort untergekrochenen Immigranten aufzuscheuchen. Einer von ihnen ist Chaled, der auf seiner Flucht in einer Bar landet.

Das "Buquemaldito" (Geisterschiff) ist so was wie eine deutsche Kolonie, ein Treffpunkt der Gestrandeten, Kriminellen und Schwachen, beherrscht von Männerritualen und Machtproben. So wird der vermeintliche Fluchtpunkt zur Falle. "Man kann kaputt gehen – auch wenn man noch soviel Hoffnung hat.” Hier wird nicht mehr nach Tätern und Opfern gefragt, sondern eine Gesellschaft portraitiert, die nicht stark genug ist, den Bedingungen stand zu halten, in die sie geraten sind. Viel Zeit bleibt nicht, da die Brände die Bar einschließen.

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