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Es war einmal ein kleiner, sehr gemütlicher Zirkus. Der hatte den wirklich schönen Namen "Pipolino". Aber eines war furchtbar traurig: der kleine, gemütliche Zirkus stand nämlich kurz vor dem Aus.
Erstens, weil Herr Pipolino, der Zirkusdirektor, die Gehälter nicht mehr bezahlen konnte, und zweitens, weil Paulina Pipolino, seine Frau, das ewige Herumreisen ziemlich satt hatte und endlich wie die anderen Leute in einem kleinen, gemütlichen Haus vor sich hin leben wollte.
"Aber unser Zirkus ist doch klein und gemütlich", sagte Herr Pipolino immer. Er begriff einfach nicht, was seine Frau eigentlich wollte. (Sowas kommt häufiger vor, und man kann meistens nichts dagegen machen.)
Ja, und dann gab es noch Pipolina, die über alles geliebte Tochter der beiden. Pipolina war stumm. Das geschah ganz plötzlich. Früher, da plapperte sie den lieben langen Tag die lustigsten Sachen, und von einem Moment zum anderen - sie war gerade zehn Jahre alt geworden - sagte sie nichts mehr, wirklich gar nichts mehr. Könnt ihr euch das vorstellen? Die berühmtesten Mediziner und Psychologen waren hilflos, und Papa Pipo Pipolino brach fast das Herz vor lauter Kummer.
Eines Tages aber - na, das verraten wir noch nicht. Ist doch klar. Sonst wäre das Zuschauen ja gar nicht mehr spannend, und das wäre doch ziemlich blöd. Oder …?

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Autor

Brigitte Sanner

(Es liegen keine biografischen Angaben zu dieser Autorin/diesem Autor vor. Bitte wenden Sie sich telefonisch oder per E-Mail an den Verlag - wir geben Ihnen gerne Auskunft.)