Inhalt

Kemp, ein Mann ohne Freunde, der seine Eltern hasste, eilt an das Bett seiner sterbenden Tante Grace, die er seit über dreissig Jahren nicht mehr gesehen hat.
Diese Eile, zum überwiegenden Teil von Erbschleicherei motiviert, wird abrupt gebremst, weil das Objekt seines wohltätigen Engagements einfach seinen Geist nicht aufgibt. Tage werden zu Wochen, die Jahreszeiten kommen und gehen, und das verwelkte Pflänzchen blüht eher noch auf unter seiner häuslichen Pflege....
Eine überraschende Wendung der Geschichte in der Mitte des Stückes führt zu einem schönen und bewegenden Ende.

Zwei wunderbare Rollen.

Morris Panych: .“Iich widme dieses Stück all denen, die gestorben sind, und allen, die es noch nicht geschafft haben.“

TANTE UND ICH ist erst unter dem Titel "Vigil" 1996 in Canada herausgekommen und hat den Jessy Award gewonnen für „Outstanding Original Play“. Unter dem jetzigen Titel und mit einigen Veränderungen kam es in Edinburgh 2002 heraus und war immer ausverkauft. In der folgenden Spielzeit (Herbst 2002) lief es im Londoner Westend (Wynham Theatre) lange sehr erfolgreich.

Erste Lesung: September 2003 Berlin Festival der Stadt der Tausend Fragen

Autor

Morris Panych

(Es liegen keine biografischen Angaben zu dieser Autorin/diesem Autor vor. Bitte wenden Sie sich telefonisch oder per E-Mail an den Verlag - wir geben Ihnen gerne Auskunft.)