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„Einen Schweden – oder gar nichts“ bestellt Djin bei einer Agentur, die Herren als Begleiter für allein stehende Damen vermittelt. Mit diesem Mann möchte Djin ihre Gäste am Abend ebenso beeindrucken, wie mit dem mondänen Landhaus, das sie zu bewohnen vorgibt. Die Agentur schickt Herman, ganz offensichtlich den Ladenhüter im Sortiment. Aber Herman versichert vehement, Schwede zu sein.
Notgedrungen akzeptiert Djin den gemieteten „Supermann“, denn plötzlich steht statt der eingeladenen Gäste gänzlich unerwarteter Besuch vor der Tür. Und es wäre in der Tat sehr peinlich für Djin, wenn herauskäme, dass nicht nur der „schöne Schwede“ eine Schwindelei ist. Herman mimt mit Hingabe den begehrenswerten Liebhaber und Beinahe-Hausherren, analysiert die Liebesgewohnheiten der Besucher, mäkelt an Djins eleganter Wohnungseinrichtung und zerdeppert das „abgrundtief hässliche“ Meißner Porzellan...
Aber weil Djin nicht die einzige ist, die gute Miene zum bösen Spiel machen muss, heisst es schliesslich „Bahn frei“ für den schönen Schweden, der der schönen Schwindlerin längst verfallen ist.

Laurence Jyl ist Schauspielerin und Autorin, Tochter des französischen Erfolgsautors Yves Jamiaque. Sie schreibt Romane und Theaterstücke, arbeitet für Hörfunk und Fernsehen. Einer ihrer bekanntesten Romane dreht sich um die Nichte Voltaires.

Autor

Laurence Jyl

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