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Was tun, wenn eine 72-jährige Dame, die ansonsten noch sehr rege ist, das Gas- mit dem Bremspedal verwechselt und ihren neuen Wagen mit Schwung in Nachbars Garten setzt?
Diese Frage muss sich Boolie Werthan, Mrs. Daisys Sohn, eines Tages stellen. Er engagiert darauf hin – gegen den Willen seiner Mutter – den Farbigen Hoke Coleburn als Chauffeur. Hoke ist mit seinen 60 auch nicht mehr der Jüngste. Aber gerade das macht ihn zum idealen Partner der starrköpfigen Daisy, die zunächst gar nicht daran denkt, seine Dienste in Anspruch zu nehmen. Hoke, der in seiner langjährigen Dienstzeit schon einiges erlebt hat, bleibt geduldig und erreicht nach sechs Tagen („Grad solang, wie der Herr gebraucht hat, um die Welt zu erschaffen“), dass sie – wenn auch knurrig – zu ihm einsteigt. Das ist der Beginn einer sich in den folgenden 25 Jahren entwickelnden, freundschaftlichen Beziehung zwischen der reichen, jüdischen „Grande Dame“ und dem „Diener“ – zwei nur auf den ersten Blick so grundverschieden erscheinenden Menschen.

Alfred Uhry, geboren in Atlanta, Georgia, arbeitete nach seinem Studium vor allem als Musical-Texter für die verschiedensten Broadway-Produktionen in New York.

MISS DAISY UND IHR CHAUFFEUR ist sein erstes Theaterstück. 1988, dem Jahr der Uraufführung in Philadelphia, wurde das Stück mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet. 1989 entstand der gleichnamige Film mit Jessica Tandy und Morgan Freeman, der auch in deutschen Kinos sehr erfolgreich lief.

Autor

Alfred Uhry

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