Inhalt

Ein Pariser Wohnhaus, Altbau, in Eigentumswohnungen umgewandelt, manche vererbt, manche vermietet: Da versammelt sich eine bunte Mischung an Eigentümern und Mietern, die bei Versammlungen aufeinander prallen. Jeder kämpft für seine eigenen Interessen, jeder glänzt mit seinem ganz besonderen Spleen.

Christine Lavigne, die Hausverwalterin, hat ein Verhältnis mit Robert, dessen Frau Jacqueline natürlich ahnungslos ist. Als Klempner des Hauses ist er seit Jahren damit beschäftigt, die brüchigen Wasserrohre im Keller behelfsmäßig abzudichten. Aber wer im Haus weiss das schon zu schätzen? Der Rentner Lucien versucht den Bau eines Aufzugs durchzusetzen. Francois ist neu in der Runde und der Paradiesvogel unter den Bewohnern. Irène, die einen Frisiersalon besitzt, lebte bis vor kurzem mit ihrer Mutter im Haus und hat durch deren Hinscheiden - mitten im Hausflur - noch ein weiteres Appartement geerbt.
Sie alle treffen zusammen, um anstehende Probleme haarspalterisch zu diskutieren und geraten sich bei den geringsten Kleinigkeiten in die Haare: Jeder mit jedem und jeder gegen jeden. Argumente und Vorwürfe der streitbaren Teilnehmer stieben wie Funken hin und her, die scharfen Rivalitäten zwischen den Nachbarn schwirren wie Pfeile durch die Dialoge – und vor den Augen des Publikums entfaltet sich der ganz alltägliche Wahnsinn.

Eine entfesselte Komödie, die schon 2000 in Avignon die Festivalgäste Tränen lachen liess und 2001 einen Angriff auf das Pariser Zwerchfell unternahm. Das Stück ist auf jede europäische Stadt zu übertragen und damit auch für Mundartfassungen geeignet.

Wiener Fassung unter dem Titel: Jeder gegen Jeden oder Die Eigentümerversammlung

Autor

Gérard Darier

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