Inhalt

Das ist die Geschichte von Albert Wegelin. Einem sanftmütigen Zeitgenossen, der stets an das Gute im Menschen glaubt. Als ihn seine Freundin verlässt, schlägt ihm das aber doch ein wenig auf den Magen. Auf der Arbeit interpretiert man seine Appetitlosigkeit irrtümlicher Weise als Hungerstreik und Wegelin wird fristlos entlassen. Sofort stürzen sich Freunde und Verwandte, Medien und Politik auf Wegelin und drängen ihn dazu, gegen das Unrecht auf die Barrikaden zu gehen. Weil er das Richtige tun will, beginnt er zu hungern. Doch damit macht er sich unwissentlich zum Spielball höherer Mächte …

In drastisch-skurrilen und äusserst schwarzhumorigen Bildern schildert der junge Schweizer Autor Lukas Linder die Unfreiheit eines Menschen, der in einer unmoralischen Welt moralisch sein will, und wirft so die Frage auf, ob Gerechtigkeit und gutes Handeln in einer Gesellschaft, in der diese Kategorien längst korrumpiert wurden, überhaupt noch möglich sind. Mit rasantem Sprachwitz beschreibt er in diesem schwarzen parabelhaften Märchen eine Welt, welcher ein Mensch, der aus ganzem Herzen an sie glaubt, unheilvoll ausgeliefert ist.

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Autor

Lukas Linder

Geboren 1984 in Uhwiesen in der Schweiz
Seit 2004 Studium der Germanistik und der Philosophie an der Universität ...