Aufführungsrechte

Konditionen für Bühnen außerhalb des VDB

Allgemeine Urheberbestimmungen

Jede Aufführung eines Werkes aus unserem Verlag ist genehmigungspflichtig.

Als Verlag ist es unsere Pflicht, die Werke unserer AutorInnen, ÜbersetzerInnen und sonstiger UrheberInnen zu schützen und deren Interessen zu wahren. Aufführungen eigener Übersetzungen, Dramatisierungen und Bearbeitungen von Werken, die wir in unserem Verlagsprogramm führen, sind nicht gestattet. Gestattet sind ausschließlich werkgetreue Aufführungen der von uns vertretenen Werke. Alle Werke sind urheberrechtlich geschützt und daher stets tantiemen- und vertragspflichtig. Die Gebühren fallen auch im Falle von nicht-kommerziellen Veranstaltungen an.

Aufführungsrechte

Um zu prüfen, ob wir Ihnen für Ihr Produktionsvorhaben die Aufführungsrechte erteilen können, bitten wir Sie, die auf dem Antragsformular aufgelisteten Fragen zu beantworten.

Als potenzieller Lizenznehmer verpflichten Sie sich dazu, so früh wie möglich, mindestens aber acht Wochen vor der geplanten Veranstaltung den Verlag schriftlich von Ihrer Aufführungsabsicht zu unterrichten. Eine ausgefüllte und abgeschickte Aufführungsrechte-Anfrage ist in keinem Falle mit einer automatischen Einräumung der angefragten Rechte verbunden. Im Falle einer verspäteten oder gar versäumten Anmeldung kann eine zusätzliche Bearbeitungsgebühr erhoben werden. Eine Rückerstattung bereits geleisteter Zahlungen im Falle eines Aufführungsausfalls ist nicht möglich.

Konditionen, Aufführungsgebühren und Aufführungsmaterialkosten

Urheberrechtlich geschützte Werke sind tantiemenpflichtig. Der Urheberanteil beträgt mindestens 10% der Kassen-Roheinnahmen bzw. des Aufführungshonorars (es gilt der höhere Betrag). Unter der Roheinnahme ist die vom Veranstalter erzielte Gesamteinnahme der jeweiligen Vorstellung zu verstehen, d.h. die Summe der Einnahmen vor Abzug jeglicher Abgaben. Bei musikalisch-dramatischen Werken wird in der Regel eine Tantieme von 12%-15% der eingehenden Roheinnahmen erhoben, zusätzlich zu den anfallenden Musikmaterialleihgebühren. Auf die Urhebervergütung wird Künstlersozialabgabe (KSA) sowie Mehrwertsteuer in gesetzlicher Höhe fällig. Bei einer geringen Aufführungsanzahl wird die Tantieme vorab pauschal erhoben und in Rechnung gestellt - die Begleichung der Rechnung gemäß Zahlungsziel bedeutet die automatische Rechteeinräumung, ein zusätzlicher Vertrag muss nicht abgeschlossen werden. 

Mit Vertragsabschluss verpflichtet sich die Bühne zur Abnahme eines Rollenbuchsatzes (Anzahl der Sprechrollen plus 2 Textbücher für Regie und Dramaturgie).

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