Vita

Aufgewachsen in Elberfeld. In den letzten beiden Kriegsjahren noch an die Front eingezogen, wurde er schwer verwundet und verbrachte lange in verschiedenen Krankenhäusern. Als Regieassistent in Wuppertal und Remscheid lernte er die praktische Theaterarbeit kennen, bevor er von 1951 bis 1958 in Köln, Germanistik, Romanistik und Philosophie studierte. Danach zog er in die Schweiz, nach Zürich-Zumikon, und arbeitete als Regisseur im Theater und für Funk und Fernsehen.
In einer Reihe von Versuchen - in Zusammenarbeit mit dem Ulmer Theater - den Anteil, den das Publikum neben Autor und Schauspieler an dem künstlerischen Ereignis "Theaterabend" hat, zu aktivieren, entstanden seine "Mitspielstücke", von denen "Scherenschnitt" das bekannteste und erfolgreichste wurde. 1963 in Ulm uraufgeführt ging es mit der Zeit - es gehörte eine Menge Mut dazu - über die meisten deutschsprachigen Bühnen. Eine überarbeitete Neufassung inszenierte er selber am Züricher Schauspielhaus im Jahre 1972. Im selben Jahr konnten es die Hamburger im "Theater im Zimmer" erleben. Inzwischen steigern sich auch die internationalen Erfolge, besonders in Amerika, wo "Scherenschnitt" ins Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen wurde als meistgespieltes Sprechstück überhaupt, mit 22.500 Vorstellungen, die mehr als dreieinhalb Millionen Besucher erlebten.

 

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