Inhalt

Tina und Felix besuchen dieselbe Klasse. Bisher waren sie sich eher gleichgültig, doch auf einmal beginnen sie, sich mit anderen Augen zu sehen. Die Pubertät macht es möglich. Sie beginnen, sich einander zu nähern. Aber was sagt man in einer solchen Lage? Was denkt man? Zunächst scheint es nicht so recht zu klappen mit den beiden, aber bei der Klassendisco kommen sich beide schon sehr nahe, und Felix muß Tina sogar nach Hause bringen. Doch dann kommt durch ein dummes Spiel des Lehrers alles anders. Soll Tina die Initiative ergreifen? Das Stück knüpft an der unmittelbaren Erfahrung der Schüler an und spielt im Klassenzimmer unter Mitwirkung der Mitschüler. Sie bauen die verschiedenen Spielorte im Spielraum auf: sie sind Mitschüler in der Klasse, Gäste im Café, Tanzende bei der Disco. Auf diese Weise sind die Zuschauer enger ins Geschehen einbezogen als mit der üblichen Vorspiel-Situation. Außerdem ist die Spielweise so gestaltet, daß der Zuschauer erfährt, was Tina und Felix denken, wünschen, fühlen, aber dann »in der Realität« nicht in der Lage sind auszusprechen. Das Stück hat mehrere Ebenen. TINA UND FELIX ist ein Jugendstück fürs Klassenzimmer über die Schwierigkeiten beim ersten Kennenlernen von Mädchen und Jungen, das abwechslungsreich und virtuos mit der Klassenzimmersituation und mit der inneren und äußeren Befindlichkeit der Hauptpersonen spielt. Das Stück kann allerdings auch in einem Theater aufgeführt werden, indem dort ein »Klassenzimmer« aufgebaut wird.

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Autor

Rainer Lewandowski

Rainer Lewandowski studierte Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft und Politik, Philosophie, Pädagogik, Psychologie und Soziologie.
Seit 1975 ist er als Autor für Hörfunk, Fernsehen, Theater ...